Verbundanwendungen

Es ist naheliegend, dass die aus der Firmenhistorie vorliegenden Erfahrungen zum technischen Knowhow aus der Stanz-/Biege & Umformtechnik auch in der Herstellung von Mehrkomponentenprodukten für den Spritzgussformenbau vermehrt Anwendung finden.
Für Füllstudien während der Entwicklung zur Auslegung der Kavitäten  ist es z.B. wie sich gezeigt hat nicht ausreichend die Anspritzung von Thermo- und Duroplasten in einem autonom angenommenen Gefüge zu simulieren. Arbeiten moderne Simulationsmodelle in Bezug auf die Ermittlung von Bindenähten, Lufteinschlüssen oder das prognostizierte Verzugsverhalten für homogene Linien schon relativ zuverlässig, so werden doch schnell Grenzen erreicht wenn elektrisch leitende Elemente aus Buntmetallen, verstärkende Segmente aus Stahlblech, Edelstahl oder anderen stanzbaren Materialien mit eingearbeitet werden sollen.

Die exakte Errechnung des prognostizierten Werkstoffverhaltens für die Verarbeitung der beteiligten Komponentenpartner erfordert starke bereichsübergreifende Kompetenz für den Werkzeugbau. Dabei erschweren stetig steigende Anforderungen an eine immer dünnwandigere Geometrie für einen effizienten und wirtschaftlichen Produktionszyklus und geringe Werkstoffkostenaufwände pro Artikeleinheit die Ergebnisse der Entwicklungsphase zusätzlich. Dazu müssen stark geometriegebundene Faktoren wie Rückbiegung, Torsion, Temperatur oder Oberflächenaffinität so exakt im Voraus wie möglich berechnet werden können. Zusätzlich führen bei uns langjährige und erfahrene Fachkräfte die Aufgabenstellung oft schneller zum Ziel, da nur sie verlässlich erkennen können welche Arbeitsschritte ein unumgängliches Vorhalten der Maße und zusätzliche Produktionszyklen erfordern.

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